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10.02.2022

Lesezeit: etwa 6 Minuten

Staatsversagen auf der brd-Titanic

Axel Michaelis

Können Staaten scheitern? Selbstverständlich! Es geschieht ständig, ohne daß dies in der Bundesrepublik sonderlich zur Kenntnis genommen wird – entweder weil es in den Medien nicht thematisiert wird, oder weil die Vorstellung vorherrscht, uns könne das nicht passieren.

Einige Beispiele: Argentinien war beispielsweise bis etwa 1950 eines der reichsten Länder der Erde und kämpft seit fast einem Vierteljahrhundert gegen immer wiederkehrende Staatspleiten und Wirtschaftskrisen an. Auch Venezuela gehörte bis Ende der 1950er Jahre zu den sehr wohlhabenden Staaten, mit etwa der Hälfte des Pro-Kopf-Bruttosozialproduktes der USA. Die bis Mitte der 1990er Jahre zwei reichsten und wirtschaftlich am besten entwickelten Staaten Afrikas – Südrhodesien und Südafrika – haben einen unfaßbaren Absturz hinter sich. Oder der Libanon, auch dies ist ein Beispiel für einen gescheiterten Staat. Man könnte diese Liste fortsetzen.

Wirtschaftsgeschichtliche Unkenntnis

Die Gründe dafür, daß Staaten scheitern, sind sicherlich unterschiedlich, eines ist aber oftmals gleich: Das politische und wirtschaftliche Modell, auf welchem der Wohlstand und das Funktionieren beruhte, wurde aufgegeben. Die Gründe dafür sind hauptsächlich ideologischer Art. Häufig erringen tatsächlich, aber zuweilen auch angeblich benachteiligte Minderheiten eines politischen und wirtschaftlichen Systems Einfluß, verändern dieses System zu ihren Gunsten oder nach ihren Vorstellungen und erwarten, trotz veränderter Rahmenbedingungen würde dieses andere System genauso weiterlaufen und weiterhin Mittel sowie Ressourcen erschaffen, welche dem neuen politischen und wirtschaftlichen Modell unverändert zugutekämen. Aber andererseits können auch veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen Länder in die Krise führen, wenn die Politik darauf nicht reagiert. Ein Beispiel dafür ist die sogenannte „Holländische Krankheit“. In den 1960er Jahren führten reiche Erdgasfunde in unserem Nachbarland zu einer Schrumpfung der industriellen Basis und zur Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit. Wer sich mit Politik beschäftigt, ist gut beraten, sich immer auch für Wirtschaftsgeschichte zu interessieren, um Entwicklungen vergleichend beurteilen zu können.

Erfolgsgeschichte Soziale Marktwirtschaft

Im Normalfalle sollte jeder politisch Verantwortliche alles dafür tun, das Leben und das Auskommen der Bürger seines Landes zu verbessern, zumindest nicht zu erschweren oder im Ergebnis zu verschlechtern. Deutschland hatte nach dem Zweiten Weltkrieg durch Teilung und Fremdbestimmung keinen originär eigenen politischen und wirtschaftlichen Weg einschlagen können, doch war die soziale Marktwirtschaft im westlichen Teil unseres Vaterlandes tatsächlich eine Erfolgsgeschichte, zumal sie von Personen formuliert und umgesetzt wurde, die sich schon in Kriegszeiten um eine künftige deutsche Wirtschaft Gedanken gemacht und den Wert einer Volksgemeinschaft verinnerlicht hatten. Die Wiedervereinigung 1990 – 45 Jahre nach Kriegsende – kann daher, ungeachtet vieler Fehler, dennoch als einigermaßen wirtschaftlich gelungen bewertet werden, trotz einer schwierigen Umbruchszeit von fast einem Jahrzehnt und vielen persönlichen Härten für sehr viele Menschen. Vielleicht hätte Deutschland ab der Jahrtausendwende tatsächlich vor einer blühenden Zukunft gestanden, wenn nicht zunächst die Euro-Einführung und anschließend die konsequent gegen die Interessen des deutschen Volkes gerichtete Politik der Merkel-Regierungen diesem Land Probleme beschert hätten, die mittlerweile kaum noch lösbar erscheinen.

Ideologen, Zivilversager, Opportunisten

Selbst eine Regierung mit Sachverstand, Realitätssinn und unbedingtem Willen, die Dinge im Land wieder zum Besseren zu wenden, wäre an der Anzahl und Komplexität der Schwächen, Probleme und Fehlentwicklungen in Deutschland aufs Äußerste gefordert, allein – wir haben es bei der neuen Regierung– und nicht minder bei den oppositionellen Linken und in überwiegendem Maße bei der Union – mit Ideologen, Zivilversagern, Opportunisten und teils psychisch auffälligen Personen zu tun, welche entweder die Probleme nicht erkennen, nicht erkennen wollen, sie nicht als Probleme, sondern als politische Ziele ansehen oder bei Erkennen der Probleme, sie nicht angehen können oder wollen. In politische Verantwortung rücken zunehmend Personen, die in ihrem Leben nie einer wertschöpfenden, gesellschaftlich sinnvollen Tätigkeit nachgegangen sind, die keinerlei berufliche oder universitäre Abschlüsse oder Qualifikationen nachweisen können, weshalb die meisten von jenen nicht einmal die Befähigung aufweisen dürften, auch nur eine Kreisstadt oder ein mittelständiges Unternehmen führen zu können. Durch deren ideologische Festgelegtheit und berufliche Alternativlosigkeit - außerhalb der Politik und ihren nachgelagerten Versorgungsmöglichkeiten stehen ihnen kaum auf eigener Leistung basierende Einkommensmöglichkeiten offen - werden diese die eingeschlagenen Irrwege und Sackgassen radikal und unbeirrt weiter beschreiten, unfähig einige Schritte zurückzutreten, um eine Gesamtschau zu tätigen.

Beängstigende Gesamtschau

Diese Gesamtschau ist eine beängstigende! Trotz oftmals anderslautender Behauptungen ist und bleibt die Quelle des Wohlstands dieses Landes der Leistungs- und Innovationsfähigkeit des deutschen Volkes zu verdanken, und niemand anderem sonst. Selbstverständlich haben, vor allem im Dienstleitungssektor, auch Zuwanderer ihren Anteil an der Wertschöpfung im Lande, aber dieser Anteil wird vom überdurchschnittlichen Leistungsbezug dieser Bevölkerungsgruppe mehr als aufgezehrt oder ist volkswirtschaftlich von geringerer Relevanz. Nun werden jedoch ab 2023 die ersten der geburtenstarken Jahrgänge vom Geburtsjahr 1963 bis 1967 in Rente gehen und zukünftig nicht mehr produzieren, sondern konsumieren. Neben Leistungsfähigkeit, Leistungswilligkeit, Fachwissen und Verlässlichkeit gehen Milliardensummen an Rentenbeiträgen verloren, die das bereits bestehende gewaltige Loch in der Rentenkasse weiter vergrößert. Dies kann nur mit Steuermitteln geschlossen werden, was die Situation der Staatsfinanzen einem kaum zu bestehenden Streßtest aussetzen wird.

Finanzielle Kernschmelze

Die Staatsschuldenbelaufen sich aktuell auf 2,2 Billionen Euro, die Schattenverschuldung – also die nicht sofort erkennbare Belastung des Staatshaushaltes durch künftige Staatsaufgaben, die auf eine Volkswirtschaft zukommen (Pensionsverpflichtungen, Rentenzahlungen, Investitionen in Erhalt und Erneuerung von Infrastruktur usw.) – auf mindestens sieben Billionen Euro (der ehemalige Bundespräsident Köhler bezifferte sie im Jahre 2010 noch auf etwa fünf Billionen Euro). Überdies wird sich diese Situation weiter verschärfen, da alle etablierten Parteien die Schuldenunion in der Eurozone als der Weisheit letzter Schluß ansehen und die verheerenden Folgen dieser Politik nicht auch nur ansatzweise überblicken. Bezüglich der immensen Kosten der Masseneinwanderung in unser Land – allein die Asylforderer verursachen Kosten mindestens 25 Milliarden Euro pro Jahr allein für den Bundeshaushalt – werden sich die Ausländerbetreuungsindustrie und ihre Kundschaft in Zukunft mit harten Bandagen gegenüber deutschen Rentnern und sozial Schwachen durchsetzen wollen. Das soziale Klima, ein bisheriger Standortvorteil Deutschlands, wird rauer und ungemütlicher. Ungemütlicher wird es auch für die Bestreitung des Lebensunterhaltes von Millionen Deutschen, indem die von allen Systemparteien betriebene De-Industriealisierung über eine absurde Verteuerung der Energie sowohl gutbezahlte Industriearbeitsplätze, als auch Steuereinnahmen aus diesem Bereich vernichten wird.

Refugium für Leistungsverweigerer

Ideologisierte Bildungspolitik, Einschränkung der Meinungsfreiheit sowie der Niedergang von Infrastruktur und Überbürokratisierung für Wirtschaft und Privathaushalte treiben zudem Leistungsträger ins Ausland und lassen Deutschland zu einemRefugium für Leistungsverweigerer, Ideologen und Spinner verkommen. Da diese Leute mittlerweile fast alle gesellschaftlichen Bereiche beherrschen, ist es nahezu ausgeschlossen, daß dieses Land in absehbarer Zeit wieder n die Normalspur zurückkehrt. Nur sollte man dieses Land dennoch nicht mit einem Narrenschiff verwechseln, welches auch ohne qualifizierte Mannschaft durch Wind und Strömung zufällig an einer sicheren Küste stranden könnte, nein – wir befinden und auf einem Schiff, welches unaufhaltsam auf den Wasserfall zutreibt und zerschellen wird. Vielmehr taugt vielleicht ein Vergleich mit der Titanic. Es sind zu viele Krisen, welche ähnliche Ursachen haben, sich gegenseitig bedingen und verstärken.

Die etablierten Parteien zu wählen ist wie Eis auf der Titanic zu bestellen! – Jetzt dem Mutbürger-Kanal NonkonFor[u]m auf YouTube oder Odysee folgen!

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